Goldene Raute

Im Kreis der Besten
TSV Altusried erhält die "Goldene Raute mit Ähre"

Mit der "Goldenen Raute mit Ähre" hat Bezirks-Ehrenamtsreferent Helmut Weihele den TSV Altusried ausgezeichnet. Das höchste Gütesiegel des Bayerischen Fußball-Verbandes wurde bislang erst 19 Mal verliehen. Die Auszeichnung bestätige dem Klub, dass er in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werde und in den Bereichen Jugendarbeit, Ehrenamt, Prävention und Breitensport hervorragende Arbeit leiste, erklärte Weihele bei der Übergabe.

Dass im Verein alles rund laufe, sei auch ein Verdienst der Übungsleiter und ehrenamtlichen Mitarbeiter, so TSV-Vorsitzender Peter Klüpfel, der dem Vereins-Ehrenamtsbeauftragten und Fußball-Abteilungsleiter Georg Unglert für dessen großen Einsatz ebenso dankte wie Weihele. Es sei auch sein Verdienst, dass dem TSV Altusried nun diese Auszeichnung verliehen wurde.

(Sabine Verspohl-Nitsche)
Bayern-Sport 15.05.2013)


 Mit der "Goldenen Raute mit Ähre", dem höchsten Gütesiegel des Bayerischen Fußball-Verandes, zeichnete Bezirks-Ehrenamtsreferent Helmut Weihele (2. von rechts) den TSV Altusried aus (von links): BLSV-Kreisvorsitzender Benno Glas, TSV-Vorsitzender Peter Klüpfel, Fußball-Abteilungsleiter Georg Unglert, Helmut Weihele und stellvertretender Bürgermeister Heribert Hartmann

 

 

 

Vorzeigeverein im Allgäu
Ehrung TSV Altusried erhält zum zweiten Mal die Auszeichnung Goldene Raute


Sportvereine gibt es viele landauf, landab. Und doch sticht der eine oder andere hervor. Der TSV Altusried zum Beispiel mit seinen 16 Abteilungen und nahezu 2000 Mitgliedern. Nun erhielt der Verein, der in diesem Jahr sein 100−jähriges Jubiläum feiert, zum zweiten Mal die "Goldene Raute", ein Qualitätssiegel des Bayerischen Fußball−Verbandes (BFV). Der Bezirksehrenamtsbeauftragte Helmut Weihele (Kempten) ließ es sich nicht nehmen, diese Auszeichnung persönlich zu übergeben. Erhalten hat der TSV die Ehrung schon 2011, doch Ende vergangenen Jahres war Weihele erkrankt und deshalb wurde die Ehrung auf 2012 verschoben. Das tat der Freude bei den Oberallgäuern keinen Abbruch. "Der TSV Altusried ist einer der Vorzeigevereine im Allgäu", sagte Weihele (71). Er muss es wissen. Seit 44 Jahren ist er dabei, wie er sagt, und seit vier Jahren ist er auch offizieller Referent des Deutschen Fußball−Bundes (DFB) und reist durch das Land, um die Wichtigkeit des Ehrenamtes zu propagieren. Der Altusrieder Bürgermeister Heribert Kammel (59), in dessen Gemächer die Urkunde übergeben wurde, ist stolz auf seinen Verein. Er kann sich noch gut erinnern, als der TSV im Jahr 2003 zum ersten Mal die "Silberne Raute" in Empfang nehmen durfte und damit einer der ersten Vereine in Bayern und der erste im Oberallgäu war, dem diese Auszeichnung zuteilwurde. 2004 gab es zum zweiten Mal die "Silberne Raute", 2008 dann zum ersten Mal die "Goldene Raute". Fehlt noch die höchste vom BFV zu vergebende Ehrung: die "Goldene Raute mit Ähre". Weihele ist zuversichtlich, dass er diese bald schon aus der Tasche ziehen darf.
Peter Klüpfel (67), Vorsitzender des Gesamtvereins: "Diese Ehrung erreicht zu haben, bedeutet eine Heidenarbeit, die in allen Abteilungen des Vereins geleistet werden muss." Viel Arbeit bleibt dabei an Georg Unglert (56) hängen, dem Fußball−Abteilungsleiter des TSV, der zudem Vereinsehrenamtsbeauftragter ist. Klüpfel verspricht: "Wir machen so weiter".

(Jürgen Lutz)
(15.03.2012 Allgäuer Zeitung/ 27.03.2012 Bayern Sport)

Feierliche Übergabe der zweiten "Goldenen Raute" (v.l.): Peter Klüpfel (Vorsitzender des TSV Altusried), Georg Unglert (Fußball-Abteilungsleiter des TSV Altusried), Helmut Weihele (Bezirksehrenamtsreferent), Heribert Kammel (Bürgermeister von Altusried)
 
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